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Mehrwertsteuer-Rechner: MwSt. von netto zu brutto und zurück

Mit diesem MwSt.-Rechner berechnest Du die Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) in beide Richtungen: Betrag eintragen, Steuersatz wählen. Netto, Mehrwertsteuer und Brutto stehen sofort da. Mehrere Positionen mit verschiedenen Sätzen rechnet das Werkzeug so zusammen, wie eine Rechnung sie ausweisen muss: Steuer je Satz, dann die Summe.

  • Aktuelle Steuersätze je Land, jeweils mit amtlicher Quelle und dem Tag der Prüfung.
  • Rechnet auch rückwärts: aus dem Bruttobetrag oder allein aus dem Steuerbetrag.
  • Läuft in Deinem Browser. Kein Konto, nichts wird übertragen oder gespeichert.

Mehrwertsteuer berechnen

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Deutschland: Sätze mit Stand 26.09.2026, Quelle: § 12 UStG

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Wie die Mehrwertsteuer gerechnet wird und welcher Satz gilt

Die Mehrwertsteuer wird auf den Nettobetrag aufgeschlagen. Rückwärts heißt das: Wer sie aus einem Bruttobetrag herausrechnen will, muss teilen, nicht abziehen. Im Gesetz heißt sie in Deutschland und Österreich Umsatzsteuer; gemeint ist dieselbe Steuer.

MwSt. aufschlagen

Brutto = Netto × (1 + Satz ÷ 100)

Bei 19 %: 100,00 × 1,19 = 119,00.

MwSt. herausrechnen

Netto = Brutto ÷ (1 + Satz ÷ 100)

Bei 19 %: 119,00 ÷ 1,19 = 100,00. Nicht 119,00 minus 19 %, das ergäbe 96,39.

Die Steuer im Bruttobetrag

Steuer = Brutto × Satz ÷ (100 + Satz)

Bei 19 %: 119,00 × 19 ÷ 119 = 19,00.

Die Sätze in diesem Rechner

Deutschland

19 % Regelsatz

Ermäßigt 7 %

19 % Regelsatz (§ 12 Abs. 1 UStG). 7 % für die Umsätze, die § 12 Abs. 2 UStG aufzählt, darunter die Gegenstände der Anlage 2, der Eintritt in Theater, Konzerte und Museen sowie Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen ohne Getränke. 0 % für bestimmte Photovoltaikanlagen (§ 12 Abs. 3 UStG).

Stand 26.09.2026 · § 12 UStG

Österreich

20 % Regelsatz

Ermäßigt 13 % · 10 % · 4,9 %

20 % Normalsteuersatz (§ 10 Abs. 1 UStG 1994). 13 % (Abs. 3), etwa für lebende Tiere und Pflanzen, Brennholz, künstlerische Leistungen und den Eintritt zu Sportveranstaltungen; 10 % (Abs. 2), etwa für die Vermietung zu Wohnzwecken, Bücher und Zeitungen; 4,9 % (Abs. 1a) für ausgewählte Nahrungsmittel der Anlage 3 wie Brot, Butter, Eier und Milch.

Stand 26.09.2026 · § 10 UStG 1994

Schweiz

8,1 % Regelsatz

Ermäßigt 3,8 % · 2,6 %

8,1 % Normalsatz, 2,6 % reduzierter Satz, unter anderem für Lebensmittel, Medikamente, Zeitungen und Bücher, 3,8 % Sondersatz für Beherbergungsleistungen samt Frühstück. Alle drei gelten seit dem 1. Januar 2024 (ESTV).

Stand 26.09.2026 · ESTV

Wann gar keine Mehrwertsteuer dazukommt

Deutschland: Die Umsätze eines Kleinunternehmers sind nach § 19 UStG steuerfrei, wenn der Gesamtumsatz im vorangegangenen Kalenderjahr 25.000 € nicht überschritten hat und im laufenden Kalenderjahr 100.000 € nicht überschreitet.

Österreich: Seit 1. Jänner 2025 sind die Umsätze von Kleinunternehmern steuerfrei, solange sie 55.000 € im vorangegangenen Jahr nicht und im laufenden Jahr noch nicht übersteigen, gerechnet brutto. Wird die Grenze im laufenden Jahr um nicht mehr als 10 % überschritten, bleibt die Befreiung bis zum Jahresende; darüber endet sie ab der Überschreitung (§ 6 Abs. 1 Z 27 UStG 1994).

Schweiz: Mehrwertsteuerpflichtig wird ein Unternehmen, das mit Leistungen im In- und Ausland, die nicht von der Steuer ausgenommen sind, mindestens 100.000 Franken Umsatz erzielt: ein bestehendes nach Ablauf des Geschäftsjahres, in dem es diese Grenze erreicht, ein neues schon mit Aufnahme der Tätigkeit, wenn anzunehmen ist, dass es sie innerhalb der folgenden zwölf Monate erreicht (ESTV).

Sätze und Grenzen geprüft am 26.09.2026 an den genannten Quellen. Der Rechner rechnet; welcher Satz für eine bestimmte Leistung gilt, entscheiden die Regeln Deines Landes, im Zweifel Deine Steuerberatung.

Häufige Fragen

Teile den Bruttobetrag durch 1 plus den Satz: bei 19 % durch 1,19, bei 7 % durch 1,07. 19 % vom Bruttobetrag abzuziehen ergibt einen falschen Wert, weil die Steuer auf den Nettobetrag aufgeschlagen wurde, nicht auf den Bruttobetrag: 119,00 minus 19 % sind 96,39, der Nettobetrag war aber 100,00.

Bruttobetrag mal Satz, geteilt durch 100 plus Satz. Bei 19 % also Brutto × 19 ÷ 119, bei 7 % Brutto × 7 ÷ 107. Kennst Du nur den Steuerbetrag, wähle oben „Aus dem Steuerbetrag“; dann rechnet der Rechner Netto und Brutto aus.

Der Regelsatz, außer das Gesetz Deines Landes nennt die Ware oder Leistung in einer Ermäßigungsliste. In Deutschland sind das 19 % und 7 % für die Umsätze in § 12 Abs. 2 UStG; in Österreich 20 % und die ermäßigten Sätze von 13, 10 und 4,9 % nach § 10 UStG 1994; in der Schweiz 8,1 % und die Sätze von 2,6 und 3,8 %. Enthält eine Rechnung Leistungen zu verschiedenen Sätzen, trag je Satz eine Position ein.

Weil die Steuer einmal je Steuersatz auf die Summe der Positionen gerechnet und einmal gerundet wird, so wie eine Rechnung das nach Steuersätzen aufgeschlüsselte Entgelt und den Steuerbetrag ausweist (§ 14 Abs. 4 Nr. 7 und 8 UStG). Wer jede Position einzeln rundet und die Ergebnisse addiert, kann einen Cent daneben liegen. Der Rechner sagt es unter dem Ergebnis, wenn das passiert.

Für die eigenen Rechnungen meist nicht. In Deutschland sind die Umsätze nach § 19 UStG steuerfrei, wenn der Gesamtumsatz im Vorjahr höchstens 25.000 € betrug und im laufenden Jahr 100.000 € nicht überschreitet. In Österreich liegt die Grenze bei 55.000 € brutto, im Vorjahr wie im laufenden Jahr, in der Schweiz beginnt die Steuerpflicht bei 100.000 Franken Umsatz. Für Einkaufspreise, die Du prüfen willst, hilft er trotzdem.

Ja, gemeint ist dieselbe Steuer. Das Gesetz heißt in Deutschland und Österreich Umsatzsteuergesetz (UStG); im Alltag spricht man meist von der Mehrwertsteuer. In der Schweiz heißt auch das Gesetz so: Mehrwertsteuergesetz, abgekürzt MWSTG.

Nein. Die Rechnung läuft in Deinem Browser; die Seite schickt nichts ab und speichert nichts. Kopieren legt das Ergebnis in Deine Zwischenablage, Drucken schickt es an Deinen Drucker, beides aus diesem Tab. Neuladen leert den Rechner.

Von der Zahl zur Rechnung

Rechnungsvorlage

Die Beträge gehören auf eine Rechnung? Die Rechnungsvorlage rechnet Netto, Steuer und Brutto genauso und zeigt Dir vor dem Drucken, welche Pflichtangabe noch fehlt.

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Zum Weiterlesen Was auf jede Rechnung gehört

Rechnungen, die diese Rechnung selbst machen

In der Faktura des Werkstattsystems trägt jede Position ihren eigenen Steuersatz. Das Satzfeld schlägt die Sätze Deines Landes vor. Die Rechnung weist Netto, Steuer je Satz und Brutto aus: aus dem Auftrag heraus, ohne zweite Rechnung auf dem Taschenrechner. Für einen Betrieb mit Sitz in Spanien, Italien, Polen oder der Türkei stellt die Faktura keine Rechnungen aus. Dort bereitet sie den Entwurf vor. Ausgestellt wird die Rechnung in dem System, das das Land vorschreibt — in Polen ist das KSeF.

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